Runder Tisch für die Betreuer*innen der SOR-SMC Projekte in Mittelfranken

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Runder Tisch für die Betreuer*innen der SOR-SMC Projekte in Mittelfranken

An über 130 Schulen in Mittelfranken werden Schüler*innen, die Projekte im Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage realisieren von Pädagog*innen und Lehrer*innen betreut. Der Runde Tisch ist auf Initiative von Betreuer*innen dieser Schüler*innen im Jahr 2015 ins Leben gerufen worden. Er ermöglicht allen engagierten und interessierten Lehrkräften, die das SOR-SMC-Projekt begleiten und unterstützen,

  •   ihre Kenntnisse über Diskriminierung und über unsere Arbeit gegen Diskriminierung zu erweitern,
  •   voneinander zu lernen, etwa durch Kennenlernen von gelungenen Projekten oder Aktionen,
  •   sich zu bestärken und sich Mut zu machen für dieses Engagement, vor allem im Hinblick auf die Sicherung von Nachhaltigkeit – was oft nicht leicht ist.
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Termine im Schuljahr 2020/21

27.10.2020   16:00 bis 19:00 Uhr   „Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Sprachsensibilisierung“

28.04.2021     14:00 bis 17:00 Uhr  „Diskriminierung der Sinti und Roma im Bildungssystem" via Teams

Tagesprogramm & Anmeldung für den Runden Tisch am 28.04.2021

14:00- 14:15 Uhr

Begrüßung und Neues aus dem IPSN und der Regionalkoordinationsstelle SOR

(Projekthandbuch 2021, Termine für das Schuljahr 2021, Regionalisierung und Kooperationspartner, Schulbesuche durch das SOR-SMC Team, neue Kooperationen mit LoniÜbler-Haus, Staatliche Schulberatungsstelle für Mittelfranken).

14:15-15:00 Uhr

Austausch zum Thema: wie ist das Jahr bis jetzt gelaufen? Welche Projekte
laufen gerade an? Was ist geplant? Externe Unterstützung? Was bewegt uns? Wie können wir
uns gegenseitig unterstützen? Welche Fragen bringst du mit?

15:00-15:15 Uhr

Pause

15:15-17:00 Uhr

Beitrag zum Thema „Antiziganismus“

Von einem Teil der deutschen Mehrheitsbevölkerung werden Sinti und Roma immer noch nicht als gleichberechtigte Mitbürger*innen wahrgenommen. Obwohl die Minderheit seit Jahrhunderten in Deutschland lebt, zeichnen sich die Einstellungen ihr gegenüber oft durch Unwissenheit und offen geäußerte Ablehnung aus.
Der Antiziganismus steht nicht nur aufgrund der Diskussion über den Zusammenhang von Diskriminierung und Sprache stärker im Fokus der Öffentlichkeit. Bereits seit Jahren schüren die Debatten über die sogenannte Armutsmigration aus Osteuropa den Rassismus gegenüber
Sinti und Roma. Die Fortbildung bietet die Möglichkeit sich mit der Geschichte und Gegenwart des Antiziganismus auseinanderzusetzen und sich fundiertes Wissen über Sinti und Roma jenseits von Kulturalisierung anzueignen.


Referent*innen:

Iovanca Gaspar, Academia Rromai
Roberto Paskowski, Verband Deutscher Sinti und Roma, LV Bayern
Thomas Höhne, Verband Deutscher Sinti und Roma, LV Bayern

Anmeldung: über die Website des IPSN unter der Veranstaltungsnummer 0085-02
https://www.nuernberg.de/internet/paedagogisches_institut/veranstaltungen.html
Ort: Teams