Mädchen und Medien. MiA:regionales Netzwerk für Mädchenarbeit Mittelfranken

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Programm zur Fachtagung

ab 9 Uhr                Ankommen

9.30 Uhr                Begrüßung und Organisatorisches

9.45 Uhr                Fachliche Einführung

10.00 Uhr             Hauptreferat

10:45 Uhr              Pause

11.00 Uhr             Arbeitsgruppen Runde 1

12.45 Uhr              Mittagspause

13.30 Uhr             Arbeitsgruppen Runde 2

15.15 Uhr             Ausblick, Auswertung

16.00 Uhr      ENDE

 

Fachliche Einführung

Mit Sami und Bibi zu Hause

Mit wem sich Mädchen im Kinderzimmer treffen, welche Rollen sie in virtuellen Räumen spielen, was ihnen der Blick aus ihrem ganz persönlichen Fenster zeigt—das alles unterscheidet sich sehr von dem, was Jungen erleben. Und es unterscheidet sich vor allem von dem, was ihre Mütter und deren Generation als Mädchen erlebt haben. Eine kurze Sightseeing-Tour durch das geheime Leben von Mädchen im Internet.
Gabi Uhlenbrock, Diplom-Sozialpädagogin, Computermedienpädagogin

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Hauptreferat

Von Rollenbildern und Rollenvorbildern - digitale Medien als Chance für die Mädchenarbeit
Ob in Social Media Kanälen, Film und Fernsehen oder Computerspielen – digitale Medienwelten tragen wesentlich zur Entwicklung unserer Wertvorstellungen und Identitätsbildung bei. So vermitteln sie oft auch stereotype Geschlechterrollenbilder, denen wir uns bewusst oder unbewusst unterordnen. Gleichzeitig bieten digitale Medien jedoch auch enorme Potenziale, um eben diese Stereotype aufzubrechen. Der Vortrag beleuchtet dieses Phänomen und zeigt beispielhaft auf, wie digitale Medien in der Bildungsarbeit einen Beitrag dazu leisten können, langfristig Mädchen und Frauen zu fördern und den Weg zu einer genderinklusiven Medienlandschaft von morgen zu bereiten Mag. Natalie Denk, Donau Universität Krems, wissenschaftliche Projektmitarbeiterin - Department für Kunst- und Kulturwissenschaften

 
Arbeitsgruppen—bitte zwei auswählen

AG 1: Alle Influencer*innen? Oder was?
„Ich will so sein wie sie“ - Mädchenträume im Internet
Influencer*innen wissen, was Mädchen wollen und haben deshalb sehr viele weibliche Fans. Was kann die Mädchenarbeit sich von den erfolgreichen jungen Männern und Frauen auf Youtube und Instagram abgucken? Oder braucht es Gegenkonzepte, weil es sich hier um (kommerzielle) Verführer*innen der Jugend handelt? Wenn Mädchen so sein wollen wie ihre Internet -Held*innen, sind sie dann noch auf dem Weg zur starken und selbstbewussten Persönlichkeiten, oder ist das ein weiterer Schritt zur Barbiefizierung? Finden wir es heraus.
Gabi Uhlenbrock, Diplom-Sozialpädagogin, Computermedienpädagogin


AG 2: Mediale Methoden für die Praxis
Mit coolen Spezialeffekten, Filtern und einer großen Auswahl an aktuellen Songs, können mit der App TikTok (ehemals Musical.ly) Playback-Musikvideos produziert und im TikTok-Netzwerk geteilt werden. Musik hat für Jugendliche einen enormen Stellenwert und seit einigen Jahren ist insbesondere bei den jüngeren Mädchen TikTok total angesagt. Nach den Zahlen der Jim Studie 2018 zählen 15 Prozent der Zwölf- bis 13-Jährigen zu den regelmäßigen Nutzern. Im Workshop wollen wir TikTok gemeinsam ausprobieren und diskutieren.
Sonja Breitwieser, Medienfachberatung für den Bezirk Mittelfranken


AG 3: Grenzverletzung im Netz
Die mediale Darstellung von Frauen im Internet folgt oft den gleichen Regeln. Fachspezifische Kompetenzen werden z.B. schnell durch die Fokussierung von Äußerlichkeiten und sexualisierte Attribute diskreditiert. Diese problematische Betrachtungsweise unterstützt grenzüberschreitendes, diskriminierendes Verhalten im Netz. An Hand von Beispielen soll aufgezeigt werden, welche medialen Bereiche besonders betroffen sind und wie mit Hilfe aktiver Medienarbeit präventiv dagegen gearbeitet werden kann.
Florian Seidel, Sozial- und Medienpädagoge

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, bitte schnell, spätestens aber bis 29.04.19 !

 

 

Datenschutz

Bei dieser Veranstaltung können Bild-, Ton- und Filmaufnahmen entstehen, die vom Bezirksjugendring gespeichert und veröffentlicht werden bzw. an die Presse weitergegeben werden.
Diese Einverständniserklärung ist freiwillig und kann gegenüber dem Bezirksjugendring jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Sind die Aufnahmen im Internet verfügbar, erfolgt die Entfernung, soweit dies dem Bezirksjugendring Mittelfranken möglich ist.

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass Bild-, Ton- und Filmaufnahmen von mir bzw. meinem Kind gemacht werden, die zur Dokumentation der Maßnahme und der Bewerbung von Angeboten der Jugendhilfe geeignet sind und ganz oder in bearbeiteten Ausschnitten in eigenen oder fremden Publikationen veröffentlicht werden.