FSK - Fränkischer Schüler*innenkongress

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Die Aussagen „sie gehen nicht zur Wahl“, „ihnen ist egal, was in unserem Land passiert“, treffen vielleicht für die Jugend von gestern zu. Laut der 17. Shell-Jugendstudie will „die junge Generation zupacken, umkrempeln, neue Horizonte erschließen und ist bereit, dabei auch ein Risiko einzugehen“.

Der Fränkische Schüler*innen Kongress (FSK) ist der beste Beweis dafür.

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Entstehung

Die Idee eines Schülerkongresses hat eine langjährige Tradition. In Mittelfranken haben aktive Schüler*innen vor ein paar Jahren das Konzept des Seminars „Kompetent in Sachen Schule“ (KISS) entwickelt und in Kooperation mit dem Bezirksjugendring Mittelfranken jährlich in Form eines Wochenendseminars in der Jugendbildungsstätte Burg Hoheneck durchgeführt. Während dieses Wochenendes wurden aktive Schüler*innen schulartübergreifend in Themen wie Schulpolitik, Rechte der Schüler*innen oder Projektmanagement weitergebildet. Dem Feedback der KISS-Teilnehmer*innen war zu entnehmen, dass es Bedarf an Angeboten zur Erweiterung von Kompetenzen und Fähigkeiten für SMV-Aktive gab. Besonders Workshops zu Themen wie SMV-Organisation und ihre Grundlagen, sowie zu weiteren praktischen Inhalten, wie Gruppenarbeit oder Kommunikation, waren gewünscht. Darüber hinaus wurde mehrmals von Schüler*innen der Wunsch geäußert, mehr Partizipation am Schulleben zu haben und schulrelevante Themen politisch beeinflussen zu wollen.

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Unsere Ziele

Der Fränkische Schüler*innen Kongress basiert auf vier Säulen.

Säule 1: Aktiv (Schul-) Politik gestalten
Die Metropolregion Nürnberg ist das zweitgrößte Ballungsgebiet in Bayern und damit auch eine wichtige Basis für Schulpolitik. Die Schüler*innen wollen mit dem Fränkischenschüler*innenkongress ein klares Zeichen setzen und zeigen, dass es auch hier in Mittelfranken eine große engagierte Community von Schüler*innen gibt, die aktiv Veränderungen im Schulalltag anstreben. Veränderungen sind nur möglich, wenn man aktiv Politik mitgestaltet. Deswegen wurde beschlossen, die Schulpolitik zu einer der tragenden Säulen des Fränkischen Schüler*innenkongresses zu machen. Der Fränkische Schüler*innenkongress soll Schüler*innen, unabhängig von der besuchten Schulart, Raum für die Entwicklung einer politischen Meinung geben. Die Schüler*innen sollen die Möglichkeit haben sich politisch weiterzubilden und ihre gebildete Meinung interaktiv kundzutun, wie zum Beispiel bei einer Podiumsdiskussion mit eingeladenen politischen Mandatsträger*innen.

Dadurch, dass den Schüler*innen gezeigt wird, wie eine schulpolitische Beteiligung möglich ist, soll langfristig eine aktive Mitsprache und Partizipation der Schüler*innen im Schulleben und in der Gesellschaft erreicht werden.

Säule 2: Erweiterung von Fähigkeiten und Kompetenzen
Eine weitere Säule des Kongresses ist die persönliche Weiterbildung der teilnehmenden Schüler*innen, um später diese persönliche Erfahrung aktiv in die tägliche SMV-Arbeit einbringen zu können. Den Schüler*innen wird hierfür eine ganze Bandbreite an Workshops aus den drei Themenbereichen politische Bildung, Kompetenz in Sachen SMV, Kreativität und Bewegung zur Verfügung gestellt, aus denen sie frei ihr Workshop-Programm wählen können.

Säule 3: Vernetzung untereinander und mit der Jugendarbeit
Schulartübergreifende Vernetzung

Das Problem in der Schulpolitik und in der Weiterbildung von Schüler*innen besteht oftmals darin, dass bestimmte Schularten übergangen oder nicht erreicht werden. Auf dem Kongress soll es Raum zum Austausch über schulrelevante und schulartübergreifende Themen geben. Ein klares Konzept des Fränkischen Schüler*innenkongresses ist es hierbei, ein klares Zeichen zu setzen. Schüler*innen sollen von der schulartübergreifenden Vernetzung profitieren. Langfristig soll der Aufbau von schulartübergreifenden Projekten und Mitsprachestrukturen in Mittelfranken angeregt werden.

Vernetzung mit der Jugendarbeit
In der Jugendarbeit sind Prinzipien wie Selbstbestimmung, Partizipation, Freiwilligkeit, sowie handlungsorientierte Arbeitsmethoden fest verankert. Auf der Suche nach Methoden, die den Schulalltag schülergerechter gestalten können, sollen die Schüler*innen mittelfränkische Jugendverbände, Einrichtungen und Organisationen kennenlernen können, z. B. durch Einbindung als Kooperationspartner während des Kongresses (wie z. B. das Jugendzentrum TetriX) oder durch die Konzeptentwicklung von Workshops gemeinsam mit Jugendverbänden. Langfristig sollen hier neue Projekte und Kooperationen initiiert werden, deren Träger Schulen und außerschulische Einrichtungen sind.

Säule 4: Unterhaltung
Neue Dinge lernen und aktive freiwillige Beteiligung kann nur dann erfolgreich sein, wenn die Stimmung positiv ist und es allen Spaß macht. Deswegen wird darauf geachtet, dass die Angebote und das Programm unterhaltsam und in einer lockeren Stimmung gestaltet werden.

Mehr Infos unter www.schuelerkongress.com

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Aftermovie 2018

Das Aftermovie von Fränkischen Schüler*innenkongress.

Flyer Fränkischer Schüler*innen Kongress 2019